Wie Spreche ich sie an?

Wie Spreche ich sie an? Hier empfehle ich immer ein kleines Muster, dass es auch in das letzte Buch von Thorsten Havener geschafft,
ich hatte es aber bereits vorher in einem anderen Buch vorgestellt.

Dieses „Vorstellungs-Muster“ ist ungemein simpel, aber dennoch sehr wirkungsvoll, da es verschiedene Psychologische Punkte abdeckt.

Kompliment – Vorstellung – Frage

Oder auch C-I-Q für Compliment – Intrudution – Question.

Das Kompliment
Auch hier sehe ich schon wie einige mit den Augen rollen, „man soll doch keine Komplimente machen, das ist doch total needy“.
Finger weg von der Optik, wenn du ihr Komplimente über ihre Augen machst, kannst du ihr auch gleich noch sagen, „wie saftig ihre Ti*****“ sind.
Sie hat keinen (großen) Einfluss darauf, wie sie aussieht. Ja klar vielleicht trainiert sie, aber ganz ehrlich, das sieht man dann wieder und kann dann auch darauf Bezug nehmen.
Das Kompliment muss etwas damit zu tun haben, worauf sie Einfluss nehmen kann. Und die Augenfarbe gehört da nicht mit dazu.
Immer gut für Komplimente sind Stil-Entscheidungen die sie getroffen hat.
Wenn du jemals eine Freundin hattest weißt du wie lange es, im Vergleich zu einem Mann, dauert bis ihr Outfit steht.
Das ist für eine Frau durch aus wichtig, also sag ihr, dass sie das gut gemacht hat.
Sag jetzt bitte nicht so was wie tolles Outfit, sondern geh darauf ein, passen die Accessoires farblich zu einander, steht ihr der erdige oder grelle Ton, steht ihr die Frisur. Wenn du alles gemacht hast was in dem Buch steht, warst du ja mit deiner Traumfrau shoppen, solltest also wissen woraus es ankommt.
Ich sage es immer wieder, Recherche und Vorbeitung sind für Mentalisten das A&O.
Außerdem hat das Thema Kleidung noch einen weiteren Vorteil, dazu gleich mehr.

Die Vorstellung
Nachdem du ihr ein Kompliment gemacht hast, das sie heute mit Sicherheit so noch nicht gehört hat, stellst du dich vor.
„Übrigens mein Name ist XYZ ich bin…“
Klingt banal, gibt dir aber viele Möglichkeiten. Natürlich kannst du jetzt sagen, „…ich bin Mentalist.“ Ist eine Option, die du z.B. in der Öffentlichkeit nutzen kannst. Du bist kein Freak, der was zum vögeln sucht, sondern du arbeitest an einer Bühnenshow, und möchtest einige Tricks verfeinern, und suchst darum Leute mit denen du üben kannst. „Willst du mir dabei kurz helfen“ Damit hätten wir auch schon die Frage.
Aber du kannst deine Vorstellung natürlich auch nehmen um etwas socialproof aufzubauen, Angenommen du bist aus einer Party, dann könntest du sagen „…ich bin der Kumpel von xyz.“ Du bist kein Creep der Anschluss sucht, sondern du hast Tatsache Freunde und hast ihr das gesagt, ohne zu sagen, „ich hab übrigens wirklich Freunde und bin kein Creepy Stalker“.
Die Vorstellung kannst du für so vieles nutzen, dieses sind nur meine persönlichen Favoriten.

Die Frage
Die Frage eröffnet die Konversation, bis jetzt hast ja nur du geredet. Es heißt nicht umsonst; „Wer fragt führt die Unterhaltung“ Du solltest natürlich nicht in den Interviewmodus verfallen.
In der Öffentlichkeit fragst du sie, ob sie dir dabei helfen will, den Effekt für deine Show zu trainieren. Auf der Party fragst du sie, mit wem sie auf der Party ist. Dadurch kannst du auch gleich erfahren, ob sie vielleicht mit ihrem Freund dort ist, OHNE dass sie sagt „nee du ich hab nen Freund“.
Beispiel: „Hey, tolles Kleid, der Farbton steht dir, ich bin übrigens Patrick, ein Kumpel von Thomas. Mit wem bist du hier“,
und die Konversation läuft.

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